Der Kunde im Fokus
Die großen Trendthemen bleiben: Vieles dreht sich um den „Genuss“, der Topfgarten mit Gehölzen im Kübel ist weiterhin in und die Rückbesinnung auf Tradition und Werte schreitet fort. Doch auch andere Faktoren mischen kräftig mit.
Die Garten-Wetterlage 2012: Ist das Wetter gut, dann geht es dem Garten gut. Diese Tatsache bekam die Branche in den letzten Jahren immer wieder zu spüren. Parallel zur schwankenden Stimmung wechselten die Umsätze. Für die Achterbahnfahrt braucht es gute Nerven – und frischen Mut.
Denn nicht nur das Wetter ist launisch, sondern die Kunden sind es auch. Sie sind einerseits preissensitiv und andererseits mehr und mehr qualitäts- und wertebewusst, wie sich etwa in der steigenden Nachfrage nach Bio und Fair Trade zeigt. Die Menschen suchen beim Einkauf das Erlebnis und kaufen eher impulsiv als geplant; sie möchten möglichst wenig Zeit und Aufwand in das Grün investieren, jedoch ein Maximum an Nutzen für sich erhalten. Eine Pflanze ist für viele ein Luxusartikel, den man zwar nicht unbedingt braucht, der aber das Leben schöner macht und „Sinn“ gibt, sei es als Statussymbol, Genussmittel, Lifestyleprodukt oder Erlebnis für alle Sinne. Darüberhinaus beeinflussen Mainstream, Trends und Mode immer mehr, was gerne gekauft wird.
Das Kundenverhalten verändert sich dadurch schneller als die Baumschule produzieren und reagieren kann. Aber kein Grund zu verzagen! Das Sortiment und Neuzüchtungen alleine machen noch kein erfolgreiches Unternehmen. Den Fokus aus Kundensicht zu schärfen – das ist es, was zur individuellen, für die Region und das Unternehmen passenden Lösung führt.
4 mal S!
Was sich der Kunde beim Pflanzenkauf wünscht, lässt sich grob in vier Punkten beschreiben:
S-auberkeit und Ordnung
S-inn
S-icherheit
S-paß
Mehr zu 4 mal S und den Trends 2012 finden Sie in der Ausgabe 01/ 2012 Deutsche Baumschule.
Diesen Beitrag kommentieren
Die Beiträge werden von der Redaktion geprüft und innerhalb der nächsten 24 Stunden freigeschaltet.
Wir bitten um Ihr Verständnis.