In einigen Bereichen kommt es zu Verknappungen
Witterungsbedingt blieb bei den Jungpflanzen 2011 die „Ausbeute“ hinter den Erwartungen der Produzenten zurück. Doch die Stimmung ist insgesamt gut: Bei guter Nachfrage kommt es in einigen Bereichen zu Verknappungen. Auch der Export entwickelt sich gut. Handlungsbedarf gibt es allerdings bei den Preisen.
Ein Bild über die aktuelle Marktlage vermittelte Udo Haltermann, Vorsitzender des Fachausschuss Jungpflanzen, auf der Wintertagung des Bundes deutscher Baumschulen in Goslar: Bedingtdurch den relativ ungünstigen Witterungsverlauf im Frühjahr und Sommer 2011 ist das Wachstum bei den Gehölz-Jungpflanzen sehr unterschiedlich ausgefallen. Die anfangs sehr hohen Temperaturen mit starker Trockenheit waren für einige Sortimente genauso unzuträglich wie die darauf folgende zu kühle und feuchte Witterung im Jahresverlauf, erklärte Haltermann.
Die meisten Pflanzen haben demnach zwar die gefordert gute Qualität erreicht, aber die mengenmäßige Ausbeute blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück. Dies führe dazu, dass in vielen Bereichen die Nachfrage nicht gedeckt werden könne. Bereits im Januar sind, so der Bericht aus dem Jungpflanzenausschuss, viele Sortimente nicht mehr oder nur noch in kleinen Mengen verfügbar.
Mehr dazu in Ausgabe 02/ 2012 Deutsche Baumschule.
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