Preisrätsel Mai 2017

Foto: Schönfeld

Ihr Gewinn:

  • ein Jahresabo der Deutschen Baumschule
    oder
  • Dirk Dujesiefken (Hrsg.): Jahrbuch der Baumpflege
    sowie
  • Ursel Borstell, Christa Hasselhorst: „Attraktive Terrassen und Sitzplätze“

Die Rätselfolge dieses Monats dreht sich ausnahmsweise um eine Staude, genauer gesagt um eine Wasserpflanze, die vom Kaspischen Meer bis Japan und südlich bis NO-Australien verbreitet ist.
Sie wächst dort mit ihren bis zu 30 cm langen und 3–4 cm dicken Rhizomen im flachen Uferbereich. In unseren Breiten wird sie gelegentlich in Botanischen Gärten, Schaugärten und gepflegten Parks kultiviert. Da sie aufgrund ihrer Herkunft nur sehr bedingt winterhart ist, erfordert ihre Kultur viel Aufmerksamkeit und Wissen.

Die runden Blätter mit einem Durchmesser von 30–60 cm sitzen auf 150–200 cm hohen Stielen, die im unteren Bereich rau sind. Die Blätter besitzen eine besondere Oberflächenstruktur, die wasser- und schmutzabweisend ist. Bereits im April und in Folge dann bis August erscheinen die 18–30 cm großen, tief rosafarbenen Blüten, deren unteres Drittel cremegelb ist. Ihr Duft ist nur am ersten und zweiten Tag wahrnehmbar. Nach der Blüte entwickeln sich eigenartig geformte Samenkapseln, die an eine Gießkannenbrause erinnern und bei Floristen beliebt sind.
Dr. Philipp Schönfeld




Für die Einsendung der Lösung stehen Ihnen drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • per E-Mail an sabine.mueller@haymarket.de (Betreff: Preisrätsel)
  • oder als Postkarte an die Deutsche Baumschule, Postfach 83 64, 38133 Braunschweig
  • oder Sie nutzen das Lösungsformular am Ende

Einsendeschluss ist der 2o. Juni 2017. Bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Erfolg!


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Rätselauflösung März 2017

Foto: Angermüller

Der gesuchte Obstbaum war die Kultur-Birne (Pyrus communis), eine komplexe Hybride aus verschiedenen Arten vermutlich westasiatischen Ursprungs. Der Gattungsname geht auf die römische Bezeichnung „pirus“ für Birne zurück, der Artname „communis“ bezieht sich auf das häufige Vorkommen des Gehölzes.

Zusammen mit dem Apfel gehört die Birne zu den ältesten Kulturpflanzen des Menschen. Durch gezielte Züchtung und Zufallsprodukte entstanden mit der Zeit viele Sorten, bereits die Römer kannten 30 bis 40. Ab etwa 600 n. Chr. wurde die Birne in Klostergärten vermehrt kultiviert. 300 weitere Sorten entstanden im 17. Jahrhundert in Frankreich, rund 1000 weitere im 19. Jahrhundert. Heute sind weltweit etwa 5000 Sorten bekannt, 1500 davon in Kultur.
F. Angermüller


Richtig erkannt und als GewinnerIn ermittelt:

Markus Heerdt, 48565 Steinfurt

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

 Website: plehn media
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