16. 04. 2018

„Die Marktchancen testen“

„Wir wollen unsere Exporte ausweiten.“ sagt Erwan Perrot, verantwortlich für Produktion und Einkauf bei Barrault Horticulture. Fotos: Lemke

IPM 2018
Der Staudenspezialist und IPM-Neuling Barrault Horticulture (F-La Possonnière) war nach Essen gekommen, um den internationalen Markt besser einschätzen zu können. „Denn wir wollen unsere Exporte ausweiten,“ sagte Erwan Perrot, bei Barrault verantwortlich für Produktion und Einkauf.

Das Familienunternehmen in der Nähe von Angers produziert ein breites Pflanzensortiment, darunter etwa 1400 Staudensorten/-arten. Der überwiegende Teil der Produktion stammt aus eigener Vermehrung. Abnehmer der Pflanzen sind Gärtner, Gartencenter, Großhandel, GaLaBau und große Lebensmittelketten in Frankreich. Verkauft werden die Pflanzen vor allem blühend in eckigen 2-l-Töpfen samt farbigem Etikett, das zur Blütenfarbe passt. Im Programm sind außerdem 0,75-l-Töpfe, beispielsweise für Ericaceen, sowie eine kleine Pflanzenauswahl im 5-l-Topf. Im Onlineshop kann man Pflanzen zum Beispiel nach Blütenfarbe oder Zeitpunkt auswählen.

Für den Endverkauf bietet Barrault ein Konzept an, das Privatkunden die Planung ihres Staudenbeets erleichtern soll: Töpfe in verschiedenen Farben stehen für unterschiedliche Pflanzenhöhen. Einfach ist dabei auch die Preisgestaltung – mit nur zwei Preisgruppen. Die Pflanzen in diesem Konzept sind zum Verkaufszeitpunkt nicht unbedingt in Blüte. al

Weitere Fakten zu Barrault Horticulture lesen Sie in der Ausgabe 04/2018, Deutsche Baumschule.



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