21. 05. 2017

Gemeinsame Positionen von BdB, bdla und BGL

Die drei Verbände zum Thema „Stadtgrün“: V.l.n.r.: Helmut Selders, Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB) e.V., Lutze von Wurmb, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. und Till Rehwaldt, Präsident des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) e.V. Foto: BGL

Grün für Stadt und Land
Unter dem Stichwort „Grün für Stadt und Land“ legten die Verbände Bund deutscher Baumschulen (BdB), Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) und Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) ihre gemeinsamen Positionen für die Bundestagswahl vor. Kernpunkte des Positionspapiers sind die Verbesserung des gestalteten Grüns in den Städten und Gemeinden sowie unternehmerische Forderungen zur Stärkung der grünen Unternehmen.

 

Die Repräsentanten der Verbände Helmut Selders (BdB), Till Rehwaldt (bdla) und Lutze von Wurmb (BGL) stellten das Papier im Rahmen eines Parlamentarischen Abends in Berlin vor, an dem neben acht Bundestagsabgeordneten aus den Ausschüssen Umwelt und Bau sowie Landwirtschaft und Ernährung, die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), Dr. Maria Flachsbarth, und der Staatssekretär im BMEL, Dr. Hermann Onko Aeikens, teilnahmen. Das Bundesministerium für Umwelt und Bau (BMUB) war durch die Abteilungsleiterin Anke Brummer-Kohler vertreten.
 
„Wir müssen die Grüne Infrastruktur ‒ bestehend aus verbundenen grünen Freiräumen mit hoher Aufenthaltsqualität ‒ gleichberechtigt neben die graue Infrastruktur aus Straßen und öffentlichen Gebäuden stellen. Das kostet personelle Ressourcen und Geld, dient aber dem Wohl der Bevölkerung und der biologischen Vielfalt“, argumentierte Till Rehwaldt.
 
In diesem Zusammenhang machte Helmut Selders deutlich, dass auch die Forschungsanstrengungen erhöht werden müssten: „Wir müssen sowohl in die Pflanzenforschung investieren, als auch in eine Weiterentwicklung der Forschung für die Pflanzengesundheit. Dazu gehört auch die Verstetigung des integrierten Pflanzenschutzes angesichts zahlreicher neuer und aggressiver Pflanzenschädlinge.“
 
Lutze von Wurmb betonte neben dem langfristigen Blick auf die nachhaltige Pflege die Bedeutung der privaten Unternehmen für den grünen Sektor: „Wir wollen eine starke Verwaltung, die kompetent die Qualität der Grünflächen sichert und weiterentwickelt. Der Bau und der Erhalt der Grünen Infrastruktur sollten aber weitgehend in der fachkundigen Hand der Unternehmen sein. Hierzu müssen die wirtschafts- und finanzpolitischen Rahmenbedingungen stimmen.“
 
Die rege Diskussion mit den Vertretern aus Politik und Ministerien zeigte, dass sich alle Akteure der Bedeutung des Stadtgrüns bewusst sind und dies nachdrücklich unterstützen und fördern wollen.
 
Die Positionen „Grün für Stadt und Land“ lesen Sie im PDF in der Anlage.
 

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