14. 03. 2017

Garten- und Landschaftsbau auf Rekordhoch

Privatgärten sind die stärksten Umsatztreiber im Garten- und Landschaftsbau, gefolgt von öffentlichem Grün. Foto: BGL

Mit knapp 7,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2016 befinden sich die bundesdeutschen Garten- und Landschaftsbau-Unternehmen weiterhin auf Wachstumskurs. Nicht nur der Umsatz ist Rekord, sondern auch die Zahl der Betriebe und Beschäftigten.

Aufwärtstrend seit acht Jahren17.069 GaLaBau-Betriebe mit insgesamt 113.881 Beschäftigten stehen hinter dem Rekordergebnis aus dem vergangenen Jahr – was gegenüber 2015 einen Anstieg um 1,73 Prozent (Betriebe) beziehungsweise 1,2 Prozent (Beschäftigte) bedeutet, wie aus der jüngsten Jahresstatistik des Bundesverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) hervorgeht.

„Wir freuen uns, dass sich der Trend der letzten Jahre erneut bestätigt und die Nachfrage nach Dienstleistungen rund ums Bauen mit Grün nach wie vor steigt“, kommentiert BGL-Präsident August Forster den Rekord-Jahresumsatz von 7,48 Milliarden Euro (2015: 7,14 Milliarden) und das satte Plus von 4,68 Prozent. Seit nunmehr acht Jahren hält der Aufwärtstrend im GaLaBau damit nun an.

Private Gärten nach wie vor größter Umsatztreiber

Größter Umsatztreiber für den Garten- und Landschaftsbau bleibt wie bereits in den vergangenen Jahren der Privatgarten-Bereich mit einem Anteil von 4,43 Milliarden Euro beziehungsweise knapp 60 Prozent am Gesamtumsatz. Diesen Stellenwert wird das Privatkundensegment auch in Zukunft behalten, ist sich Forster sicher.

Die Wünsche der privaten Kunden gestalten sich dabei immer spezifischer, weiß der BGL-Präsident. „Zum Beispiel werden bestimmte hochwertige Materialien und Techniken nachgefragt und auch Pflanzen, die nicht zum Standardsortiment gehörten. Die Kunden sind besser informiert und benennen sehr genau, wie ihr Traumgarten aussehen soll“, betont Forster.

Öffentliches Grün zweitstärkstes Segment im GaLaBau

Zweitstärkstes Segment nach den Privatgärten ist der Bereich öffentliches Grün mit 1,21 Milliarden Euro oder 16,18 Prozent (2015: 1,29 Milliarden/18,09 Prozent), gefolgt vom Wohnungsbau (10,31 Prozent/2015: 9,22 Prozent), der Industrie (6,25 Prozent/2015: 5,67 Prozent) sowie der Generalunternehmer (5,08 Prozent/2015: 4,88 Prozent). Auf sonstige Bereiche im Garten- und Landschaftsbau entfallen 2,88 Prozent (2015: 2,87 Prozent).

Positiv hat sich im vergangenen Jahr auch die Insolvenzquote der insgesamt 3.717 Mitgliedsbetriebe des BGL entwickelt, die mit 0,47 Prozent unter dem Vorjahreswert von 0,5 Prozent lag. In der gesamten Garten- und Landschaftsbau-Branche betrug die Insolvenzquote im vergangenen Jahr 0,56 Prozent. taspo online

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