08. 05. 2018

Landesgartenschau in Würzburg

Die Studierenden der LWG haben in 720 Baustellenstunden u.a. das Dach eines Tiny Houses begrünt. Auf der Terrasse haben sie Hochbeete angelegt und Zieräpfel sowie Pflanzen in Kübel gesetzt. Mit diversen Stauden, Birken, Eiben, Hortensien, wildem Wein und Kiwis bepflanzte Flächen wurden mit Gartenfaser gemulcht.

Einheitserdewerk Patzer liefert Unterstützung
Unter dem Motto „Wo die Ideen wachsen“ zeigt die Landesgartenschau Würzburg noch bis zum 7. Oktober zukunftsweisende Ideen für den Gartenbau. Sieben über das Areal verteilte Projekte hat das Einheitserdewerk Patzer konzeptionell begleitet und den ausführenden Firmen für die Umsetzung Substrate bereitgestellt.

Mit dem Leitsatz „7 auf einen Streich“ hat das Einheitserdewerk Patzer unter anderem Garten- und Landschaftsbauern, Mitgliedern des Bundes Deutscher Baumschulen und des Bundes Deutscher Friedhofsgärtner, den Stadtgärtnern Urban Gardening Würzburg, der Interessengemeinschaft Ihre RegionalGärtnerei, Bienenkundlern sowie Studierenden zur Seite gestanden. „Unsere innovativen Konzepte und die Produktvielfalt sind auch auf wegweisenden Ideen ausgelegt und bieten praktikable Lösungen für Profi- und Hobbygärtner“, sagt Steffen Schulze, Vertrieb Einheitserdewerk Patzer und Koordinator für die Landesgartenschau Würzburg 2018. „Auch weil wir uns bereits seit Jahren unter anderem bei diversen GaLaBau-Firmen in der Region, den Stadtgärtnern Urban Gardening Würzburg oder der Interessensgemeinschaft Ihre RegionalGärtnerei engagieren, lag es nahe, sie bei ihren Projekten auf der Landesgartenschau zu unterstützen. Gerade bei einer sieben Monate währenden Schau kommt es auf Substrate und Materialien an, die nicht nur gesundes Pflanzenwachstum fördern, sondern auch den Pflegeaufwand reduzieren.“

Modulare Gärten
Zum Einsatz kommen Substrate und Materialien in den Zukunftsgärten, die zeigen, wie sich Arbeiten, Wohnen und Erholen auch auf kleinstem Raum in Einklang bringen lassen. Dort haben 23 Studierende der Bayerischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau (LWG) in rund 720 Baustellenstunden unter anderem auf dem 30 Quadratmeter großen Dach eines Tiny Houses einen Dachgarten mit Sedum-Arten, Schnittlauch und Nelken angelegt. Auf der Terrasse wurden Hochbeete und im Garten drei Pflanzkübel mit Zieräpfeln in Dachform bepflanzt. Mit diversen Stauden, Birken, Eiben, Hortensien, wildem Wein und Kiwis bepflanzte Flächen, insgesamt 120 m2, haben die Studierenden mit Gartenfaser, einem torf- und gerbsäurefreien Material, gemulcht. „Die eingesetzten Materialien sind allesamt moderne Spezialmischungen, die den besonderen Anforderungen der urbanen Gartengestaltung entsprechen“, so Schulze.

Hohe Beete
Im Wiesenpark, in den Wissens- und Generationengärten wurden Wechselflorflächen in einem torfreduzierten Substrat angelegt. Ebenfalls in den Wissensgärten gelegen, sind Hochbeete, bei denen das Hochbeetkonzept – drei für Unterbau, Vegetations- und Abdeckschicht aufeinander abgestimmte Materialien – zum Einsatz kommt sowie in wabenförmigen Hochbeeten angelegte Bienenweiden. „Ein Substrat für Bienenweiden muss eine ähnliche Situation darstellen, wie sie Bienenpflanzen auch an natürlichen Standorten, zum Beispiel mageren Kalkschotterböden oder alpinen Standorten, vorfinden“, betont Schulze.

Mobile Bäume und Urban Gardening
Neben diesen Projekten haben ausführende Firmen auch für mobile Obst- und Stadtbäume, einen experimentellen Garten zum Mitmachen, in dem das Thema Urban Gardening facettenreich präsentiert wird, sowie für Grabanlagen auf dem Gelände der Landesgartenschau verschiedene Substrate verwendet. In einer Gemeinschaftsgrabanlage präsentieren Gärtner unter anderem torfreduzierte und torffreie Alternativen zur klassischen schwarzen Graberde sowie pflegeleichte Gestaltungen mit Sedumgewächsen.

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