22. 05. 2017

Der Norden lädt ein

Freut sich auf die florum: Dr. Frank Schoppa. Foto: BdB SH

Neue Baumschulmesse Florum
Mit der florum, einer Kombination aus Messe und Fachtagung, soll die Zukunft der Branche durch Wissenstransfer nachhaltig beeinflusst werden, so das Ziel der Veranstalter.

Mit der florum, einer Kombination aus Messe und Fachtagung, soll die Zukunft der Branche durch Wissenstransfer nachhaltig beeinflusst werden, so das Ziel der Veranstalter. Was erwartet die Besucher der ersten Holsteiner Baumschultage vom 16. bis 25. August 2017? Dr. Frank Schoppa, Geschäftsführer des BdB-Landesverbands Schleswig-Holstein, gab im Gespräch mit der TASPO einen kleinen Vorgeschmack auf das große Ereignis im Sommer.

Erfolgsindikatoren
Die Besucherzahl sei ein wichtiger Weiser für den Erfolg der florum, so Dr. Schoppa. Maßgeblich sei aber der wirtschaftliche Output, der sich am Erfolg der Geschäftsanbahnung in den teilnehmenden Betrieben äußert. Erwartet werden rund 2.500 Fachbesucher und Kunden; gezählt werden diese über die Teilnehmerzahl der Fachtagung und des „Get-together“ sowie durch Abfrage der teilnehmenden Baumschulen.

Beteiligung der Betriebe
Die Messe „florum – Holsteiner Baumschultage“ finde zum ersten Mal statt und sei ein neues Format, betonte Schoppa. Die 75 Teilnehmer seien führende und leistungsstarke Baumschulbetriebe. „Die übrigen schauen zunächst einmal auf die Reaktion der Branche.“ Auch die Forstbaumschulen, allein über 50 in der Region, gehörten dazu. Daraus schließe man auf ein großes Wachstumspotenzial für die florum 2019 und danach.


Zeitpunkt der florum
Die neue Messe findet zeitgleich mit der „Oldenburger Vielfalt“ statt. Darin sehen die Veranstalter der florum aber keine Probleme. „Viele Fachkollegen sind im August und September in ganz Mitteleuropa auf Reisen in Sachen neue Produkte und neue Lieferanten. Es ist mutmaßlich der Termin mit dem höchsten Besucherpotenzial“, sagt Frank Schoppa. Man werde das beobachten und für 2019 Schlussfolgerungen ziehen.

Was wird gezeigt?
Die teilnehmenden Baumschulen können sich bereits im Fachtagungsprogramm im Gartenbauzentrum in Kurzform präsentieren, erläutert Dr. Schoppa. So könne der Besucher schon vorab entscheiden, ob ihn ein Betriebsbesuch interessiert. Zudem werde es einen Newsletter geben, mit dem sich registrierte Besucher auch über Neuheiten informieren lassen können.

Auch für den Facheinzel- und Systemhandel seien interessante Themen und Betriebe dabei, so Schoppa: Unter den 75 Teilnehmern finden sich sowohl Vollsortimenter als auch interessante Spezialbetriebe, darunter auch die großen Rosenhäuser. Das werde auch aus den Informationen zur florum (Programmheft, Website und Newsletter) deutlich. Interessant für den Endverkauf dürften auch die Vorträge zum Thema „Visual Merchandising“ von Expertin Antje Verstl (Dendron Akademie) werden, die an beiden Tagen referiert. jen/db

Mehr unter www.florum.sh

Das Interview führte Liebgard Jennerich. Die vollständige Version finden Sie in der TASPO 14/2017.


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