Preisrätsel Dezember 2017

Ihr Gewinn:

  • ein Jahresabo der Deutschen Baumschule
    oder
  • „Riesige Eichen – Baumpersönlichkeiten und ihre Geschichten“ von Jeroen Pater, Franckh Kosmos Verlag, 320 Seiten

Immergrüne Laubgehölze sind neben den Nadelgehölzen unverzichtbar für den Winteraspekt in Gärten und Parks. Umso besser, wenn sie dann nicht „nur“ grün sind, sondern auch noch im Winter blühen. Alle diese Eigenschaften treffen auf das hier gesuchte Kleingehölz zu. Es stammt aus einer großen Gattung mit etwa 550 bis 600 Arten. Die meisten Arten stammen aus Südafrika, nur 17 aus Europa.

Die gesuchte Art hat eine weite Verbreitung vom Fichtelgebirge über die Alpen bis zu den jugoslawischen Gebirgen. Im Gegensatz zu vielen anderen Arten der Gattung wächst sie auch auf kalkhaltigen Böden. Mit ihren 15 bis 30 Zentimeter hohen, teils niederliegenden Trieben und den nadelartigen, dunkelgrünen Blättern bildet sie dichte Teppiche. Im Zeitraum von Februar bis April öffnen sich die rosafarbenen Blüten, die bereits im Sommer angelegt werden.

Es gibt zahlreiche Sorten mit Blüten in den Farben Rot, Rosa und Weiß. Die Pflanzen lassen sich auch vom Schnee nicht vom Blühen abhalten. Darauf nimmt der deutsche Namen Bezug.
Dr. Philipp Schönfeld

 

Für die Einsendung der Lösung stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Sie nutzen das Lösungsformular am Ende
  • oder per Postkarte an die Deutsche Baumschule, Postfach 83 64, 38133 Braunschweig

Einsendeschluss ist der 16. Januar 2018. Bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!


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Rätselauflösung Oktober 2017

Der Bastardindigo, Scheinindigo, Bleibusch oder Falscher Indigo (Amorpha fruticosa). Foto: FA

Das gesuchte Gehölz war der aus Nordamerika stammende Bastardindigo, Scheinindigo, Bleibusch oder Falscher Indigo (Amorpha fruticosa). Der Name geht zurück auf die Verwendung als Färberpflanze.

Der Bastardindigo eignet sich für sonnige Standorte in Stein-/Steppengärten. Dort fällt er mit seinen blau-violetten Blüten auf. In Mittel- und Südeuropa hat er sich mittlerweile etabliert, er wächst auch auf sehr trockenen und nährstoffarmen Böden. Die Triebe frieren/trocknen über Winter teilweise stark zurück.

Die Pflanze treibt aber im Frühjahr wieder kräftig aus. Er zählt zu den invasiven Pflanzen. Um eine unkontrollierte Verbreitung zu verhindern, sollte er nicht an Flussufern verwendet werden.

Frank Angermüller






Richtig erkannt und als GewinnerIn ermittelt:

Christine Buchwald, 35519 Rockenberg


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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