Preisrätsel Juni 2018

Ihr Gewinn:

  • ein Jahresabo der Deutschen Baumschule
    oder
  • „Ja, ich möchte die Kosten senken – aber richtig!“ von T. Künzel
  • sowie „Attraktive Terrassen und Sitzplätze: 100 Ideen für grüne Wohlfühlorte“ von U. Borstel und C. Hasselhorst

Das in der heutigen Folge gesuchte Gehölz gehört zu einer Gattung, die zu Ehren eines französischen Botanikers benannt ist, der von 1807 bis 1882 gelebt hat. Zu dieser Gattung gehören zwei Arten.

Nur eine davon ist in unseren Breiten winterhart und aus diesem Grund auch in Kultur. Sie ist in den Bergwäldern von Westchina beheimatet. Dort wird das gesuchte Gehölz bis zu fünf Meter hoch und zwei bis vier Meter breit. In Mitteleuropa werden in der Regel nur Höhen bis etwa drei Meter erreicht.

Die Blätter sind sommergrün und unpaarig gefiedert. An den bis zu 80 Zentimeter langen Blattspindeln befinden sich 13 bis 25 Blättchen mit sechs bis 15 Zentimeter Länge. Die Blüten erscheinen im Juni an den Enden der Triebe in lockeren Trauben. Die Einzelblüten sind glockig, grünlich gefärbt und fallen nur wenig auf. Im Gegensatz dazu stellen die bohnenartigen, fingerdicken Balgfrüchte (Schoten) einen äußerst interessanten Blickfang dar, da sie sich im Spätsommer kobaltblau färben und leicht weißlich bereift sind. Der deutsche Name nimmt Bezug auf diese ungewöhnlich gefärbten Schoten.

Frank Angermüller


Für die Einsendung der Lösung stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Sie nutzen das Lösungsformular am Ende
  • oder per Postkarte an die Deutsche Baumschule, Postfach 83 64, 38133 Braunschweig

Einsendeschluss ist der 10. Juli 2018. Bei mehreren richtigen Lösungen entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!


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Rätselauflösung April 2018

Der Gewöhnliche Judasbaum (Cercis siliquastrum).

Das gesuchte Gehölz war der Gewöhnliche Judasbaum (Cercis siliquastrum). Der deutsche Name geht darauf zurück, dass sich Judas nach seinem Verrat an Jesus an dieser Baumart erhängt haben soll.

Mit der Stammblütigkeit stellt der Judasbaum in Europa eine Besonderheit dar. Er benötigt einen sonnigen und geschützten Standort und bevorzugt zwar einen durchlässigen, alkalischen Boden, kommt aber auch mit schwach sauren Substraten zurecht. Bei Staunässe im Boden reagiert er empfindlich. In der Jugend ist er frostempfindlich (Winterhärtezone 7a), im späteren Alter jedoch wesentlich frosthärter. Bei Verletzungen bildet das flach wurzelnde Gehölz Ausläufer. Der Judasbaum wird bisher kaum von Schadinsekten befallen.

Frank Angermüller






Richtig erkannt und als GewinnerIn ermittelt:

Michael Schach, 71737 Kirchberg a. d. Murr


HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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