12. 04. 2017

Entschädigungsfonds: BdB legt Konzept vor

Gespräch in Berlin: Dr. Hermann Onko Aeikens, BdB-Präsident Helmut Selders (li.) und BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl (re.). Foto: BdB

Bei einem Gespräch mit Dr. Hermann Onko Aeikens, Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, am 13. März in Berlin legten BdB-Präsident Helmut Selders und BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl ein Konzeptpapier zur Schaffung eines Entschädigungsfonds für Baumschulbetriebe vor.

Kernpunkt des Konzepts ist die Entschädigung der Betriebe für eine amtlich angeordnete Vernichtung von Pflanzenbeständen beim Auftreten von Quarantäneschaderregern. Neben dem Pflanzenwert soll dabei auch eine faktische Betriebssperrung durch ein amtlich angeordnetes, mehrjähriges Verkaufsverbot finanziell
aufgefangen werden. Der Staatssekretär sagte dem BdB eine inhaltliche Prüfung zu.

Man hoffe, dass das BMEL den Vorschlag positiv weiterverfolgt, so Helmut Selders im Interview mit der TASPO. „Wir haben ihn zum jetzigen Zeitpunkt vor allem deshalb vorgelegt, um in die Debatte Bewegung zu bringen.“ Es sei wichtig, hier schnell substanziell weiterzukommen, da gerade in Baumschulen mehrjährige Kulturen betroffen sind, die damit die Existenz gefährden. bdb/ts/db

Lesen Sie viele weitere Nachrichten in der Ausgabe 04/2017 Deutsche Baumschule.


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