01. 08. 2016

Traktoren – nicht nur für den Acker

Der Steyr CVT muss den Vergleich mit anderen Maschinen nicht scheuen und zeigt beim Einsatz in einer Baumschule sein Können. Fotos: Mark Schmiechen/ Werkfotos

Maschinenvorführung mit österreichischem Hersteller
Traktoren sind längst nicht mehr der Landwirtschaft vorbehalten. Immer mehr dürfen sie ihre Fähigkeiten bei kommunalen Einsätzen beweisen. Ihr Einsatzgebiet reicht jetzt in fast alle Bereiche, vom Straßenbau über kommunale Anwendungen und Baumschulen bis hin zur Forstwirtschaft.

Steyr gehört zu einer der Traditionsmarken im Traktorenbau. 1947 wurde mit dem Typ 180 (29PS, zwei Zylinder) die Grundlage für die Traktorenschmiede in St. Valentin in Niederösterreich gelegt. Wenn auch in den Anfängen eher im österreichischen Heimatmarkt bekannt, ist spätestens seit der Übernahme durch Case (1996) die Marke über die Grenzen hinaus und vor allen Dingen in bergigen Regionen eine feste Größe. Seit 1966 ist die Hausfarbe Rot-weiß, daran wird bis heute erfolgreich festgehalten. Über 10.000 Einheiten verlassen derzeit pro Jahr das Stammwerk.

„Effiziente Lösungen – das Programm für Experten“
Unter diesem Leitthema fasst Steyr die Spezialtraktoren zusammen, die individuell für Kommunalaufgaben, Forstwirtschaft sowie Einsatzbereiche im GaLaBau direkt ab Werk ausgestattet werden können. Alle sieben Baureihen, die der Hersteller ab sofort für den Non-Agri-Bereich anbietet, sind in der Regel rahmenseitig für diese Spezialaufgaben vorbereitet. Interessanterweise gehören dazu auch Traktoren aus dem oberen Segment mit einem Leistungsvolumen zwischen 270 und 300 PS. David Schimpelsberger, verantwortlicher Produktmanager für Kommunal und Forst, erläutert diese Entwicklung folgendermaßen: „In den vergangenen Jahren sehen wir einen deutlichen Trend zu größeren Arbeitsbreiten und höherer Leistung, auch im Kommunaleinsatz und im GaLaBau.“ Und diesem Trend werde mit der Neuausrichtung Rechnung getragen.

Neuer Kommunalrahmen mit EURO III Adapter
Der neue Kommunalrahmen mit EURO III System Adapter ist in einer stabileren und damit noch leistungsfähigeren Konstruktion verbaut. Dabei steht „EURO III“ für die Größe der Kommunalanbauplatte, „System“ für die verschiedenen Ausführungen, wie etwa drei unterschiedliche Längen, und „Adapter“ für die einheitliche Schnittstelle zum Anbau gängiger Kommunalgeräte an das Trägerfahrzeug, die bestens an den Kommunaltraktor adaptiert ist.

Ausstattungsmerkmale sind eine elektrische Umschaltung auf den Frontladerbetrieb, die Wahl zwischen vier oder sechs Anschlüssen, freier Rücklauf und die serienmäßige siebenpolige Steckdose. Optional sind zusätzlich auch Frontzapfwelle, Verlagerungsgetriebe, Power Beyond Anschlüsse und Vorderachsabstützung für Mähbetrieb verfügbar.

Der Terrus CVT: Das neue Flaggschiff
Ganz dem Marktgeschehen folgend, rundet man seine Produktpalette nach oben mit dem neuen Flaggschiff Terrus CVT ab. Diese neue Serie umfasst zwei Modelle, die beide von einem kompakten 6,7-l-NEF-Motor von FPT (Fiat Powertrain Technologies) Industrial angetrieben werden. Ihre Leistung beträgt 270 beziehungsweise 300 PS bei einer Nenndrehzahl von 2.100 U/min. Das größere Modell erreicht eine Maximalleistung von 313 PS bei 1.800 U/min.
ms

Den ganzen Artikel mit vielen weiteren Details zu den verschiedenen Modellen können Sie in Ausgabe 07/2016 Deutsche Baumschule nachlesen.

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