07. 03. 2018

RHODO 2018

Foto: Stadt Westerstede

Gartentrends und Neuheiten im Ammerland
Wenn vom 10. bis zum 21. Mai  die RHODO in Westerstede zum 15. Mal ihre Pforten öffnet, werden auf den 20.000 Quadratmeter rund 50 regionale Baumschule etwa 70.000 Besucher erwarten. Europas größte Rhododendronschau dverwandelt dann den historischen Stadtkern in ein Blütenmeer. Der Veranstaltungszeitraum liegt dabei immer in der Hauptblüte der Pflanzen.

Zwölf Tage haben die Besucher in diesem Jahr Gelegenheit, um sich über Aufzucht und Pflege von Rhododendron und Azaleen zu informieren. Neben Fachvorträgen sind es vor allem die neuesten Trends der Garten- und Landschaftsarchitektur, die Fachbesucher locken. So werden auch 2018 wieder aktuelle Züchtungen präsentiert, die sich beispielsweise speziell für Terrassen, kleine Dachgärten oder den modernen Hausgarten eignen.

Besucher können den Perspektivwechsel buchstäblich erleben
Verantwortlich für das Konzept ist das Planungsbüro Horeis + Blatt aus Bremen, die 2014 mit eisigen Gebirgslandschaften und vielen frischen Details ihr erfolgreiches RHODO-Debüt feiern konnten. Unter dem Motto „Perspektivwechsel“ haben die Landschaftsarchitekten die Ausstellung in diesem Jahr buchstäblich aus einem völlig anderen Blickwinkel in Szene gesetzt. Ob aus der Ferne vom historischen Riesenrad aus, mittendrin in großflächig, polygonal angelegten Rhododendronflächen oder ganz nah dran an der Wurzel der Pflanze.
„Der Perspektivwechsel auf der RHODO 2018 ist durchaus wörtlich zu nehmen“, so Niels Blatt. „Der Rhododendron als eine der vielfältigsten und traditionsreichsten Kulturpflanzen wird völlig neu inszeniert. Der Besucher wird von uns auf eine Reise durch verschiedenste Themenbereiche geschickt“, erklärt der Landschaftsarchitekt das Konzept. Für dessen Umsetzung ist im Vorfeld planerische Höchstleistung erforderlich. Immerhin werden für die RHODO 2018 neben 1.200 Kubikmetern Torf auch 15 Tonnen Holzträger sowie Beeteinfassungen von insgesamt einem Kilometer Länge bewegt, verarbeitet und aufgebaut. Dabei ist der Veranstaltungsort rund um die historische St. Petri Kirche hohen Herausforderungen ausgesetzt. „Die RHODO wird als Schau mitten im Herzen der Stadt und in die normale Infrastruktur integriert – eine enorme logistische Aufgabe“, sagt Planer Blatt.

Regionale Baumschulbetriebe präsentieren fachliches Know-how
Die RHODO hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vor allem durch die Kooperation mit den regionalen Gartenbaubetrieben zu einer festen Adresse etabliert – ob für Profi- oder Hobbygärtner, ob als Familienausflug oder für die fachspezifische Recherche. Dabei sticht die Ausstellung mit einem Merkmal deutlich hervor: Alle Sorten der ausgestellten Pflanzen von Rhododendron und Azaleen blühen zur gleichen Zeit – egal, ob Früh-, Mittel- oder Spätblüher.
Für Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß vor allem ein Beleg für das hohe fachliche Know-how der regionalen Baumschulbetriebe: „Die RHODO bietet als Fachausstellung die Möglichkeit, sich vom hohen Leistungsstand der oldenburgisch-ostfriesischen Baumschulen zu überzeugen“, sagt Groß. Immerhin ziehen sowohl die Stadt Westerstede als auch das gesamte Ammerland eine enorme Wirtschaftskraft aus der grünen Branche. So stammen rund 85 Prozent der deutschlandweiten Rhododendron und Azaleen aus der Region.

Die RHODO 2018 in Westerstede wird begleitet von einer Erlebnisausstellung für Freizeit, Hobby, Haus und Garten sowie einem eigenen Gartencenter mit grünen Souvenirs für zu Hause.

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