09. 11. 2017

Straßenbaumspende nach Sturmschäden

Foto: Daniela Incoronato

Späth’sche Baumschulen schenken Berlin Straßenbäume
Die Stürme der vergangenen Wochen haben in Berlin und Umgebung große Schäden am Baumbestand hinterlassen. Die Späth’schen Baumschulen sehen sich als ältester produzierender Betrieb in der Stadt in der Pflicht und spenden jetzt 50 Straßenbäume. Es handelt sich um die Winterlinde ꞌMerkurꞌ. Damit sollen in drei Berliner Bezirken und zwei Brandenburger Gemeinden durch den Sturm geschlagene Lücken beseitigt und die heimische Baumkultur gestärkt werden.

Als erster Berliner Bezirk hat das Grünflächenamt in Neukölln aktuell insgesamt 14 Bäume in Empfang genommen. Die Winterlinden Tilia cordata ꞌMerkurꞌ‘ sollen vor allem in den Park Hasenheide gepflanzt werden. Im Bezirk Lichtenberg werden die Bäume an der Moldaustraße/Ecke Balatonstraße stehen.

Die gespendeten Bäume sind die jüngste eigene Züchtung der Späth’schen Baumschulen, entstanden in den 80er Jahren in der Zuchtstation des Unternehmens und seit dem Jahr 2000 in den Handel gebracht. Der Stadtbaum Tilia cordata ꞌMerkurꞌ ist robust, stadtklimafest, passt sich den verschiedensten Böden an und ist gut zu pflegen.

Die Winterlinde ꞌMerkurꞌ‘ wird auf den Produktionsflächen der Späth’schen Baumschulen angebaut, die an die Neue Späthstraße grenzen. Das Unternehmen hatte jüngst die Forderungen öffentlich gemacht, die das stadteigene Berliner Unternehmen BSR an Straßenreinigungsgebühren für die Baumschul-Produktionsflächen an der Neuen Späthstraße erhebt. Die Gebührenforderungen der BSR übersteigen die Pacht für die Flächen um ein Vielfaches.


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